Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

[veranstaltungstipp] G20 in Hamburg

Die GEGENSTANDPUNKT-Redaktion bietet die Gelegenheit zur politischen Diskussion

Jour fixe in Dortmund – Regelmäßiger Diskussionstermin

Ort: Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang), Dortmund, Raum 226
am Dienstag, 11. Juli, um 19.00 Uhr

G20 in Hamburg: Der Gipfel gemeinsamer Verantwortung – Imperialistische Konkurrenz in Höchstform

G20-Präsidentin Merkel hat als Devise ausgegeben, dass die teilnehmenden Staaten „besondere Verantwortung für die Lösung aller globalen Fragen“ wie Klimawandel, Hunger und Flüchtlinge tragen, weil „sie immerhin drei Viertel des Handels und über vier Fünftel des Bruttoinlandsprodukts der Welt vereinen“. Wie schön, dass das Menschheitskollektiv, das gemeinsam unter allerlei vom Himmel gefallenen Problemen leidet, dann doch einen offensichtlich überhaupt nicht gemeinsamen Reichtum aufzuweisen hat, der sich irgendwie in ein paar Elite-Nationen sammelt. Die sind darum die berufenen Helfern für den betroffenen Rest. Solche Mächte haben „besondere Verantwortung“, verlangen also vom Rest der Welt und gegeneinander, dass sie verbindlich bestimmen, worin die „globalen Fragen“ und ihre „Lösung“ bestehen sollen.

Neu ist dieses Jahr, dass der Chef des größten und mächtigsten Mitglieds des G20-Clubs an der Heuchelei gemeinsamer Verantwortung für die Probleme der Menschheit kein Interesse mehr hat. Für Deutschland eine große Herausforderung: Schafft es der Exportweltmeister und die europäische Führungsmacht, eine Front der G19 gegen den „Klima-Leugner“ und „Flüchtlings-Hasser“ Trump hinter sich zu bringen? Also sich zur Führungsmacht der Staaten zu machen, die sich zu reich und zu mächtig finden, um sich von den USA bei der „Lösung aller globalen Fragen“ ignorieren zu lassen? Die Menschheit darf auf jeden Fall gespannt sein, für welche Manöver imperialistischer Gipfeldiplomatie Klimawandel, Hunger und Flüchtlinge dieses Mal gut sind.

Worum es bei solchen Weltwirtschaftsgipfeln geht und was den aktuellen G20-Gipfel so speziell macht, darüber wollen wir diskutieren.

[veranstaltungstipp] Donald Trump und sein Volk – zu ihrem Glück vereint

Die GEGENSTANDPUNKT-Redaktion bietet die Gelegenheit zur politischen Diskussion

Jour fixe in Dortmund – Regelmäßiger Diskussionstermin

Ort: Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang), Dortmund, Raum 226
am Dienstag, 13. Juni, um 19.00 Uhr

Ein Sieg des Populismus im Herzen der Demokratie

Donald Trump und sein Volk – zu ihrem Glück vereint

Wir wollen erklären…

was Donald Trump meint, wenn er von „the people“ spricht;

warum er und halb Amerika davon ergriffen sind, dass er als Milliardär sich mit amerikanischen Fabrikarbeitern eins und einig präsentiert; und was eigentlich ein „hard working american“ ist;

wieso er als Inhaber des höchsten aller institutionalisierten Ämter ausgerechnet die Institutionen und Ämter der USA als „Establishment“ beschimpft und so manche von ihnen nach Kräften bekämpft;

welche Mission für sein Volk und seine Nation er nämlich verfolgt, wenn er mit dem, was er beiden versprochen hat, im Amt ernst macht.

Zudem soll es Gelegenheit geben, über Fragen, Kritik oder Ergänzungen zur letzten Trump-Vortragsveranstaltung zu diskutieren!

[vortrag&diskussion] Donald Trump: Ein neuer Führer für das großartigste Volk der Welt

Ort: BOCHUM, Ruhr-Universität (RUB), AStA-Kulturcafé
Zeit: Dienstag, 23. Mai um 19:30 Uhr
Veranstalter: Kritik und Argumente
Eingeladen ist ein Referent des GegenStandpunkt-Verlags

Dass Trump in Deutschland keine gute Presse hat, verwundert uns nicht. Er verkündet mit der Macht eines US-Präsidenten, die jeder gute – also gerade jeder regierende – Deutsche einfach nur neidvoll zur Kenntnis nehmen kann, ja nicht nur einen Aufbruch seiner wunderschönen amerikanischen Heimat. Die regierenden Anwälte weltweiten deutschen Geschäfts und machtvoller deutscher Verantwortung in Europa und darüber hinaus sowie ihre einfühlende nationale Öffentlichkeit bemerken auch: Der neue Mann im Weißen Haus hat mit seiner Unzufriedenheit über den Zustand seiner Nation und mit seinem Versprechen, America wieder so great zu machen, wie es der Nation nach seinem Dafürhalten zusteht, nicht zuletzt den Ambitionen und den wie selbstverständlich reklamierten Anrechten Deutschlands den Kampf angesagt.

Dass die hiesige Trump-Schelte sich gern als Sorge um die Demokratie in Amerika vorträgt, finden wir auch nicht verwunderlich: Deutscher Kosmopolitismus besteht nun einmal darin, die ganze Welt am Maßstab ihrer Nützlichkeit für ‚uns‘ zu messen und jede Abweichung davon als Verstoß gegen die völkerübergreifend guten Sitten demokratischen Regierens zu brandmarken. Soviel haben deutsche Weltbürger offensichtlich von den USA gelernt: Für eine international führende Macht gehört es sich einfach, die Ausrichtung anderer Staaten an ihren ausgreifenden Ansprüchen mit dem Verweis auf die Verantwortung für gemeinsame Werte und Ver – pflichtungen einzufordern, als deren Anwalt, Richter und Aufpasser man sich präsentiert.

Dass deutsche Trump-Feinde für ihr Urteil antideutscher, also un- bis antidemokratischer Umtriebe im Weißen Haus haufenweise Belege finden, ist daher einerseits ausgemachte Sache. Was ihrem nationalistischen Blick auf den Mann im Weißen Haus als ‚Populismus‘ unliebsam aufstößt, das hat andererseits aber durchaus Substanz in den programmatischen Stellungnahmen und den öffentlich zelebrierten Methoden Trumps. Die passen tatsächlich nicht zum gewohnten Kanon einvernehmlichen nationalen Regierens und Regierungswechsels, dem dessen Anhänger den griechischen Ehrentitel – ‚Demokratie‘ – vorbehalten. Donald Trump hegt nämlich eine ehrliche Hochachtung vor seinem Volk und dessen Anspruch auf Herrschaft, dem er unbedingt zu seinem Recht verhelfen will.

*

Unser Angebot: Im Unterschied zu allen nationalistischen Liebhabern der demokratischen Staatsform können wir erklären,

was Donald Trump meint, wenn er von „the people“ spricht;

warum er und halb Amerika davon ergriffen sind, dass er als Milliardär sich mit amerikanischen Fabrikarbeitern eins und einig präsentiert;

wieso er als Inhaber des höchsten aller institutionalisierten Ämter ausgerechnet die Institutionen und Ämter der USA als „Establishment“ beschimpft und so manche von ihnen nach Kräften bekämpft;

welche Mission für sein Volk und seine Nation er nämlich verfolgt, wenn er mit dem, was er beiden versprochen hat, im Amt ernst macht.

[veranstaltungstipp] Der deutsche Kapitalismus: Lebensstandard und sozialstaatliche Fürsorge im reichsten Land Europas

Die GEGENSTANDPUNKT-Redaktion bietet die Gelegenheit zur politischen Diskussion

Jour fixe in Dortmund – Regelmäßiger Diskussionstermin

Ort: Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang), Dortmund, Raum 226
am Dienstag, 09. Mai, um 19.00 Uhr

‘Ausbeutung’ und ‘Armut in Deutschland? Dass viele Menschen hart arbeiten und zu wenig Geld haben, um davon ordentlich zu leben, bestreitet niemand. Dem Urteil, dass sein Lebensinhalt die Dienstbarkeit an fremdem Nutzen ist, will sich aber einfach so keiner von denen anbequemen, die sich dafür einspannen lassen. Denn nach Arbeitsende und mit dem verdienten Lohn eröffnet sich das geschätzte Reich der Freiheit, mit der jeder anfangen kann, was er für wichtig hält, und Millionen probieren, den Traum vom Lohn der Mühen wahrzumachen. Die Eigenart ihrer Mühen, sich für sie nicht zu lohnen, bewirkt, dass viele Herausforderungen zu bewältigen sind, um sie für sich lohnend zu machen. In der Tat kann der deutsche Normalverbraucher sich einiges leisten von dem reichhaltigen Warenangebot, auch die wirklich Armen werden nicht vergessen: Ein Blick auf die Notwendigkeiten und Späße des freien Privatlebens sowie auf die Hilfen unseres Sozialstaates zeigt, wodurch Konsum und Lebensstandard in Deutschland bestimmt sind.

Lesetipp: „Merkels Land – I. Der deutsche Kapitalismus II. Lebensstandard und sozialstaatliche Fürsorge im reichsten Land Europas“ (GSP 3-16)

Buchvorstellung: Gesundheit – ein Gut und sein Preis

Montag, 8. Mai 2017, 19.30 Uhr
Bochum, Ruhruniversität, KulturCafé, Universitätsstraße 150

Veranstalter: Kritik und Argumente / Referentin: Sabine Predehl, Autorin

Mit einer Kritik am Gesundheitswesen macht man sich leicht Freunde. Kaum eine gesellschaftliche Einrichtung wird so mit Kritik bedacht wie der Medizinbetrieb: dass es allzu vielen Vertretern mehr ums Geld als um ‚ihre‘ Patienten geht, dass es ihnen an Können fehlt, dass Kassenbeiträge zu hoch sind und an Versorgungsleistungen gespart wird… Und als Gipfel der Kritik wird gefordert: Gesundheit darf keine Ware sein!
 
Kaum ein Metier genießt gleichzeitig ein so hohes Ansehen wie das Medizinwesen, das damit befasst ist, der Gesundheit aufzuhelfen. Alle Einwände leben ja von der Hochachtung vor einer Heilkunst, nach deren Diensten ein wachsender Bedarf besteht und der die Kundschaft nie ausgeht.
 
Diese kritische Hochachtung vor Auftrag und Leistung des medizinischen Dienstes an der Gesundheit, ist die Sache des Buches, das im Vortrag vorgestellt werden soll, nicht. Es klagt nicht ein Mehr und Besser an heilsamen Dienstleistungen ein, sondern erklärt und kritisiert,
 
• inwiefern der massenhafte Bedarf nach Gesundheit und seine Betreuung ein schlechtes Licht auf die Gesellschaft und den Dienst werfen, den die Medizin mit ihrem Ethos des Heilens und Helfens leistet;
 
• woher der nie zufriedenzustellende Bedarf stammt, den das Gesundheitswesen betreut. Dass und wie namlich das System der Marktwirtschaft die massenhaften Falle von Krankheiten produziert, die nicht zufällig „Volksseuchen“ oder „Zivilisationskrankheiten“ heißen;
 
• warum die individuellen Bemühungen, sich, soweit es Zeit, Geld und sonstige ‚private Umstände‘ zulassen, um seine Gesundheit zu kümmern, so wenig tauglich sind, bzw. wozu sie taugen: Ihr einzig wirklich garantiertes Ergebnis besteht darin, sich an der privaten Bewältigung von lauter gesellschaftlichen ‚Umständen‘ abzuarbeiten, die systematisch krank machen;
 
• wie verkehrt die Medizin mit ihrem praktischen Standpunkt der individuellen Betreuung die gesellschaftlichen Ursachen in den Blick nimmt; als äußeren Anlass und Auslöser von Beschädigungen an Körper und Geist der Gesellschaftsmitglieder, um deren Behandlung am einzelnen Patienten sie sich dann nach bestem Gewissen und naturwissenschaftlichen Wissen kümmert;
 
• welchen gesellschaftlichen Auftrag die Ärzteschaft mit ihren praktischen Hilfsdiensten an der Gesundheit der Patienten und ihren Ratschlägen zu ‚vernünftigerer‘ Lebensweise und besserem Umgang mit ‚gesundheitsschädlichen Gegebenheiten‘ erfüllt, was also das staatliche Gesundheitswesen leisten soll und leistet, wenn es allen Bürgern Zugang zu den Errungenschaften der Medizin gewährt: einen unverzichtbaren Beitrag zum Funktionieren einer Konkurrenzgesellschaft, deren Folgen der Staat betreut und in der sich die Leute zu ihrem nicht nur gesundheitlichen Schaden bewähren und behaupten müssen und wollen.
 
Der Vortrag will dazu einige Argumente liefern und zur Diskussion stellen.

 

[veranstaltungstipp] Das Kapital wirbt für das ‚bedingungslose Grundeinkommen‘

Die GEGENSTANDPUNKT-Redaktion bietet die Gelegenheit zur politischen Diskussion

Jour fixe in Dortmund – Regelmäßiger Diskussionstermin

Ort: Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang), Dortmund, Raum 226
am Dienstag, 28. März, um 19.00 Uhr

Das Kapital wirbt für das ‚bedingungslose Grundeinkommen‘, die Politik hält ‚gute Arbeit‘ dagegen. Spitzenmäßige Antworten auf die widersprüchliche Inanspruchnahme der Lohnarbeit

Seit eh und je wird der Kapitalismus mit wohlmeinenden Verbesserungsvorschlägen bedacht. Idealisten der Marktwirtschaft erscheinen die modernen Formen der Armut, die der Kapitalismus bei sich beherbergt, eingedenk der beeindruckenden Reichtümer und Produktivkräfte moderner Gesellschaften als überkommen und eigentlich überflüssig und sie vermuten, dass die aufgeklärte Menschheit das Zeug dazu hätte, es zu allerlei Wahrem, Schönem, Gutem zu bringen, wenn man sie nur aus ihren elementarsten Existenzsorgen und -nöten entlassen würde. Während sie regelmäßig und gerne Rezepte ersinnen, wie der Kapitalismus ohne allzu große umstürzlerische Kraftanstrengungen mit ein wenig Umfairteilung hier und da von seinen schlechten Seiten bereinigt werden könnte, verweisen ihre Kontrahenten aus Presse, Politik und Wirtschaft mit ihrem ‚Realismus‘ darauf, dass sich derlei Vorstellungen an der harten, marktwirtschaftlichen Wirklichkeit immerzu die Zähne ausbeißen. Und das spricht in ihren Augen selbstverständlich nicht gegen die herrschenden Zustände, sondern gegen solche Verbesserungsideen; die blamieren sich an der unumstößlichen Realität als romantische Spinnerei. Allenfalls in so feingeistigen wie unmaßgeblichen feuilletonistischen Erörterungen über den tieferen Sinn- und höheren Wertehaushalt des Menschen haben diese Utopien ihr Recht – vorausgesetzt, ihre Verfechter sind so vernünftig und wollen selber nicht mehr, als das allgegenwärtige Herumproblematisieren um ein paar interessante Ideen zu bereichern.

Interessant also, wenn seit einer Weile der Vorschlag für ein bedingungsloses Grundeinkommen, „der sonst nur als Idee von Sozialromantikern abgetan wird“ (sz.de, 21.1.16), von waschechten Managern, Konzernvorständen und weiteren ökonomischen Entscheidungsträgern, „die sich keineswegs als Sozialromantiker verstehen, sondern als Anhänger der Marktwirtschaft“ (sz.de, 22.1.16), aus der Sphäre des verträumten Philanthropismus hervorgekramt und als Antwort auf die ‚Probleme‘ der ‚Arbeitswelt 4.0‘ ins Spiel gebracht wird. Nicht so sehr, weil „die Szene“ sich laut konservativer Presse darüber „die Augen reibt“ (faz.net, 2.6.16), sondern weil der Therapievorschlag einiges darüber verrät, womit die, die es schließlich wissen müssen, für die ‚Zukunft der Arbeit‘ ganz fest rechnen.

Die GEGENSTANDPUNKT-Redaktion bietet die Gelegenheit zur politischen Diskussion

Jour fixe in Dortmund – Regelmäßiger Diskussionstermin

Ort: Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang), Dortmund, Raum 226
am Dienstag, 21. Februar, um 19.00 Uhr

Trump und seine neue Weltordnung

Nicht zuletzt mit seiner Äußerung, die NATO für „obsolet“ zu erklären, hat Trump die europäischen Partner, insbesondere deren deutsche Führungsmacht, in Aufregung versetzt. Und auch seine jüngste Erklärung, dem Militärbündnis des Westens eine „starke Unterstützung“ zuzusichern, hat die politischen Gemüter in Deutschland nicht wirklich beruhigt. Mit Aussagen wie Mit der Wahl Donald Trumps ist die alte Welt des 20. Jahrhunderts endgültig vorüber. Welche Ordnungsvorstellungen sich im 21. Jahrhundert durchsetzen werden, wie die Welt von morgen aussehen wird, ist nicht ausgemacht“ (Steinmeier), „Wir müssen uns warm anziehen“ (Gabriel), der Forderung an Trump nach einem “regelbasierten, auf gemeinsamen Werten beruhenden, gemeinsamem Agieren” (Merkel) oder: Das ist das „Ende des Westens“ (Joschka Fischer) drücken die politischen Macher dieser Nation auf ihre Weise die Sorge aus, dass sie mit dem Machtwechsel in den USA nichts Geringeres als die Grundlagen des deutschen Erfolgswegs auf der Welt in Frage gestellt sehen. Und mit dieser Besorgnis liegen sie sicher auch nicht ganz falsch…

Wir wollen darüber diskutieren…

…was „der Westen“ eigentlich war und (noch) ist,

…was den Vorsitzenden der Weltmacht Nr. 1 daran stört,

…und warum für die europäische Führungs- und Friedensmacht Deutschland so viel daran hängt, dass es ein solches Militärbündnis gibt!

[veranstaltungstipp] Trumps Ansage an sein Volk und den Rest der Welt: „America first!“

Die GEGENSTANDPUNKT-Redaktion bietet die Gelegenheit zur politischen Diskussion

Jour fixe in Dortmund – Regelmäßiger Diskussionstermin

Ort: Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang), Dortmund, Raum 226
am 07. Februar, um 19.00 Uhr

Trumps Ansage an sein Volk und den Rest der Welt: „America first!“

Der neue Präsident stellt in allen politischen Statements, Twitter-Nachrichten und ersten Dekreten klar, dass mit seiner Wahl nicht bloß eine alternative Figur zur Exekution der bisher gültigen Staatsräson an der Spitze Amerikas steht, sondern die personifizierte Neudefinition sämtlicher Innen- und Außenverhältnisse der USA.
Welche Sorte Absage an welche Weltordnung darin steckt, wenn er die vom „Establishment“ okkupierte Macht „dem Volk zurückgeben“, vom Ausland „gestohlene Jobs“ heimholen und eine Mauer nach Mexiko bauen will, wenn er „exportierte Arbeitsplätze“ und „für jedermann offene Grenzen“ als Grund des Niedergangs Amerikas anprangert und verspricht, die Nation vor Schädlingen aller Art zu beschützen.
Darüber wollen wir diskutieren…

Material:
Trumps Antrittsrede: https://www.welt.de/politik/ausland/article161378655/Das-war-die-Antrittsrede-von-Donald-Trump-im-Wortlaut.html

[veranstaltungstipp] Der Kampf der Linken gegen Rechts – heute

Die GEGENSTANDPUNKT-Redaktion bietet die Gelegenheit zur politischen Diskussion

Jour fixe in Dortmund – Regelmäßiger Diskussionstermin

Ort: Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang), Dortmund, Raum 226
am 20. Dezember, um 19.00 Uhr

Der Kampf der Linken gegen Rechts – heute:
Die Betreuung der sozialen Unzufriedenheit nicht der AfD überlassen!

Dass der Linkspartei bei den Landtagswahlen im Osten viele ‚ihrer‘ linken Wähler zu den Rechten übergelaufen sind, hat ihr zu denken gegeben: Stehen ihre Werte und Ziele nicht für das gerade Gegenteil von Nationalismus und rechter Ausländerhetze; für internationale Solidarität mit Armen und Schwachen, Weltoffenheit und Aufklärung? Seitdem erklärt sich die Partei, wie es zu dem radikalen Umschlag politischer Orientierungen hat kommen können und wie sie diese, immer noch ‚ihre‘ Wähler wieder einfangen kann. Ihre ebenso verständnisvollen wie verständnislosen Erklärungen, wie soziale Beschwernisse und radikales nationalistisches Beschwerdewesen zusammenhängen, geben allerdings einige Auskunft darüber, warum für Wähler der Linkspartei die rechte Opposition ein Angebot sein kann.
– Der Co-Vorsitzende Riexinger besichtigt einen Nährboden
– Frau Wagenknecht hat Verständnis für die nationalistischen Übergänge, die sie bekämpft
– Ramelow hat das beste Argument gegen Ausländerhass: Wir brauchen die!
– Wagenknecht weiß für den starken Staat einen guten Zweck.

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[veranstaltungstipp] Die AfD

Die GEGENSTANDPUNKT-Redaktion bietet die Gelegenheit zur politischen Diskussion

Jour fixe in Dortmund – Regelmäßiger Diskussionstermin

Ort: Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang), Dortmund, Raum 226
am 13. September, 19.00 Uhr

Thema: Die AfD: Auch Deutschland hat jetzt eine Partei, die antritt, um Staat und Volk zu retten.

Den regierenden Parteien und der gesamten Presse gilt die AfD als irrationaler, unseriöser Verein von Wutbürgern. Man entlarvt sie als Ewig-Gestrige, die aus der Vergangenheit nichts gelernt haben. Man wirft ihnen vor, dass sie außer einem chaotischen Parteileben politisch nichts hinkriegen, lastet ihnen an, dass sie beim Einfangen von Wählerstimmen, die eigentlich den Etablierten gehoren, viel zu erfolgreich sind und damit zum Risiko für die politische Stabilität der Republik werden. Diese „politische Auseinandersetzung“ zielt darauf, die AfD aus der Elite auszuschließen, die allein für die Führung dieser wunderbaren Nation in Frage kommt.

Spiegelbildlich dazu stellt sich die AfD gegen die gesamte politische Klasse als alternative Führung auf, die Deutschland braucht, weil die „Altparteien“ nicht etwa diesen oder jenen korrigierbaren Fehler machen, sondern insgesamt ein nationales Unglück sind: Mehr oder minder systematisch sind sie dabei, Staatsgewalt und Volk zu ruinieren. In ihren Vorwürfen an die „abgehobenen“ Berliner „Systemparteien“ macht die AfD deutlich, dass es ihr nicht um einen Austausch des Regierungspersonals geht, das eine zwischen den Konkurrenten um die Ämter unstrittige Staatsräson exekutiert, sondern um eine Neudefinition dessen, was diese Nation ist und für ihr eigenes Volk zu tun hat.

Auf der Diskussionsveranstaltung wollen wir uns nicht dem Konsens der Macher dieser Republik anschließen,
• der die parteipolitischen Forderungen der AfD moralisch diskreditiert;
• der der Unzufriedenheit der AfD-Anhänger als zwar fehlgeleitete, aber berechtigte Erwartungshaltung ganz viel Verständnis entgegenbringt und als Antrag an die eigentlich zuständige, etablierte Politikerriege interpretiert.

Schon gleich nicht wollen wir angesichts der Wahlerfolge der AfD alternative politische Konzepte vorlegen, wie die abspenstig gewordene Wählerherde wieder ins Lager des amtierenden Patriotismus zurückzuholen ist, sondern ermitteln, worin die politische Schnittmenge der AfD mit den und ihre radikale Absage an die etablierten Parteien besteht. Beide konkurrieren nämlich um ein und dasselbe – um das passende nationale Konzept für Deutschlands Macht und Herrlichkeit in der Welt!