Archiv des Autors: adminDo

Was Deutschland bewegt – Fortsetzung IV

Chronik des Corona-Wahljahres 2021
I. Die Maskenaffäre – ein Auftakt nach Maß

Chronik des Corona-Wahljahres 2021
II. Zwei Landtagswahlen – ein Ergebnis

Chronik des Corona-Wahljahres 2021
III. Merkel entschuldigt sich – wofür?

Chronik des Corona-Wahljahres 2021
IV. Kanzlerinnenwahlverein ohne ‚Kanzlerbonus‘ sucht Ersatz

Chronik des Corona-Wahljahres 2021
V. Die Grünen vs. C-Parteien in Sachen Kandidatenkür
Punktsieg für die Partei der Achtsamkeit im Umgang mit der Macht

Chronik des Corona-Wahljahres 2021
VI. Wahlkampf kurz und bündig

Was Deutschland bewegt

Pandemie II.
Vom demokratischen Sinn einer Seuche

Pandemie III.
Die wirkliche Doppelkrise
Und was Deutschlands öffentliche Meinung oben und unten daraus macht

Frühling in Deutschland: Pandemie IV.
Die Regierung unterzeiht die Nation einer harten Belastungsprobe

Pandemie V.
Exkurs zum Thema Volksgesundheit

Frohe Ostern: Pandemie VI.
Hinterher wird nichts mehr wie vorher sein – von wegen!

Pandemie VII: Kredit und internationale Konkurrenz
Mit Weltgeld gegen die „Corona-Krise“

Der Lockdown zieht sich in die Länge: Pandemie VIII.
Klassenbewusstsein von rechts

Pandemie IX: Die „Öffnungsdiskussionsorgie“
Geschäft, Leben, Freiheit, Würde – schweres Geschütz gegen seuchenpolitische Vorsicht

Pandemie X: Von der Pandemie zum Pandämonium des Bösen
Die Bürger und ihre ultimative Wahrheitsfrage – wer ist schuld an der ganzen Misere?!

wird fortgesetzt…

[veranstaltungstipp]


Die GEGENSTANDPUNKT-Redaktion bietet die Gelegenheit zur politischen Diskussion

Jour fixe in Dortmund – Regelmäßiger Diskussionstermin

Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang), Dortmund, Raum 226
am 11.02.2020, um 19.00 Uhr

Juristisch gleich, moralisch geachtet, schlecht behandelt:
Die Frau im Kapitalismus

Auch nach der längst erreichten rechtlichen Gleichstellung mit dem Mann, auch nachdem Frauen heute die Mehrheit der Abiturienten stellen, dabei die besseren Noten haben, in vielen Studiengän­gen die Mehrheit der Studenten stellen, nachdem sie manche vordem als Männerdomänen bekannte Berufsfelder erobert haben, gibt es noch immer genug Diskriminierung und sexuelle Unterdrückung des weiblichen Geschlechts.

Frauen führen den Kampf dagegen, indem sie der Männerwelt den Vorwurf machen, nach wie vor den fälligen Respekt für die Selbstbestimmung und eine selbstbewusste Rolle der Frau zu verwei­gern, in einem alten Denken und gestrigen Rollenbildern der Geschlechter zu verharren. Mit der Forderung nach Respekt rennen die Protagonisten der Geschlechtergerechtigkeit überall – in Politik, Öffentlichkeit und schon gleich im akademischen Bereich – offene Türen ein.

Sieht man von ganz konservativen Kreisen, die vom traditionellen Familienbild nicht lassen wollen, und von den Kultfiguren des Gangsta-Rap ab, gibt es keine Stimme, die vor den Frauen als vollwer­tigen, beruflich und überhaupt selbstbestimmten Mitgliedern der Gesellschaft nicht den Hut ziehen würde. Überall gibt es Gleichstellungsbeauftragte, Frauenförderung und Frauenlehrstühle; an Unis und im linken Milieu ist das „Gendern“ verbreitet: Durch die Modifikation von Wörtern und Gram­matik besteht man darauf, dass in jedem Satz, in dem von menschlichen Subjekten die Rede ist, der Frau noch einmal eigens gedacht und ihr die Ehre erwiesen wird.

– Woran liegt es dann, dass der allgemein bekräftigte gute Wille nicht viel ändert an den sozialen Benachteiligungen, Beleidigungen, An- und Übergriffen, die Frauen erfahren?

– Woran liegt es, dass die offizielle Moral sich von der praktisch gelebten so trennt?

– Anders gefragt: Haben die gesellschaftlichen Positionen und Rollen, auf die die Frauen festgelegt sind, nicht doch handfestere Gründe als frauenfeindliche Vorurteile der Männer, Gründe, denen man mit dem Einfordern und Abliefern von Respektbezeugungen überhaupt nicht beikommt?

[veranstaltungstipp]

Die GEGENSTANDPUNKT-Redaktion bietet die Gelegenheit zur politischen Diskussion

Jour fixe in Dortmund – Regelmäßiger Diskussionstermin

Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang), Dortmund, Raum 226
am 21.01.2020, um 19.00 Uhr

„Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit“
Die SPD digitalisiert die Armutsbetreuung

Respekt wird dem Volk seit je als Arbeitsvolk erwiesen. Der besteht in staatlichen Hilfen beim lebenslangen Alltag, sich mit Geldmangel, Arbeitshetze, Arbeitslosigkeit und prekären Zukunftsaussichten herumzuschlagen. Gerade die SPD verkündet es pausenlos: Das haben die Leute verdient, die sich auf diese Weise redlich und eigenständig als Manövriermasse ihrer kapitalistischen Benutzung verdient machen. Ob die SPD damit verdient hat, wieder als Partei der kleinen Leute respektiert zu werden, ist angesichts einer Sozialstaatsreform nach der anderen die einzige verbliebene öffentliche Frage. Eine andere ist, was der wirkliche Gehalt der neuesten Wohltaten sozialdemokratischer Machart ist und was die über das Verhältnis der mittellosen Eigeninitiative moderner Lohnkräfte und den Standpunkt ihrer staatlichen Betreuung verraten.