[öffentliche Diskussion]

Fragen und Fortsetzung zu dem Vortrag „Die Leistungen der Wahl für die Festigkeit der demokratischen Herrschaft“.

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„Al-Aqsa-Flut“ der Hamas, „Eiserne Schwerter“ Israels und die Gefahr eines „regionalen Flächenbrands“: Fall und Bewährungsprobe für Amerikas Supermacht

Datum: Mittwoch, 12. Juni 2024, 19.00 Uhr
Ort:  Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108, 44894 Bochum,  Raum 6
Veranstalter: kritik&argumente

[vortrag&diskussion]

Demokratie –
die perfekte Form bürgerlicher Herrschaft
(Buchvorstellung)

Datum: Montag, 03. Juni 2024, 19 Uhr 
Ort: Bochum, Ruhr-Universität – AStA-Kulturcafé, Universitätsstr. 150
Gastreferent: Dr. Joseph Patrick (Redakteur des GegenStandpunkt)
Veranstalter: Gruppe kritik&argumente

Freie Wahlen werden amtlich als Kernstück der Demokratie geschätzt. In der Demokratie, heißt es, wird nicht einfach regiert – das Volk erteilt per Abstimmung den Auftrag zur Wahrnehmung der Staatsgeschäfte.

Weniger amtlich betrachten Politiker wie Wähler diese Veranstaltung ohne solche Ehrerbietung.

Demokratische Politiker nehmen Wahlen nüchtern als Bedingung und Gelegenheit, auf Kosten der Konkurrenten an die Macht zu gelangen. Und mündige Bürger haben Wahlen längst als Schwindel durchschaut. Wählen gehen sie selbstbewusst ohne Illusionen, damit etwas zu „bewirken“ oder zu „verändern“.

Sowohl die hohe Meinung über die hehren Grundsätze demokratischer Machtausübung wie auch das abschätzige Urteil über die praktische Betätigung des Volkswillens übergehen allerdings, was das Institut der freien Wahlen tatsächlich leistet: Mit den Wahlkreuzen legitimiert sich immerhin eine Herrschaft, die sich auf ihre Unabhängigkeit von ihrer Basis – vom „Druck der Straße“ – viel zugutehält und von ihrer Freiheit regen Gebrauch macht.

Und auch wenn es aufgeklärten Zeitgenossen „letztlich doch egal“ ist, von wem sie regiert werden; egal sollte es ihnen nicht sein, dass sie von ihrer demokratisch gewählten Herrschaft alle Lebensbedingungen serviert bekommen, mit denen sie praktisch zurechtkommen müssen.