[öffentliche diskussion]

Steigende Mieten & Wohnungsnot, Immobilienspekulation & Enteignungen…
Die Wohnungsfrage im Kapitalismus

Datum: Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19.00 Uhr
Ort:  Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108, 44894 Bochum,  Raum 6
Veranstalter: kritik&argumente

Mit den Debatten über die Vergesellschaftungsideen der LINKEN in Berlin, mit Klagen über zu hohe Mieten in anderen deutschen Metropolen oder auch mit der auf die Straße getragenen Empörung über gewaltsame Rauswürfe einer zahlungsunfähigen Mieterin in Spanien oder sonstwo, rückt mal wieder etwas in den öffentlichen Focus, was ein politischer Dauerbrenner ist: Es herrscht akute Wohnungsnot und die Mieten sind zu teuer für die, die sie zahlen sollen!

Allen guten Vorschlägen, wie das Problem zu lösen sei (vom Mietpreideckel bis zur Vergesellschaftung von Wohneigentum) und auch allen Verteidigern –  ‚man dürfe den Investoren und Eigentümern keine Fesseln anlegen, sonst würde gar nicht mehr gebaut‘ – wollen wir folgende  –  in der Diskussion zu erläuternde – These entgegenhalten:
Die ‚Wohnungsfrage‘ ist so alt wie der Kapitalismus selbst und als solche überhaupt nicht ‚zu lösen‘!

Denn wo Grund und Boden durch die Macht des Staates zu privatem Eigentum gemacht sind und als Einkommensquelle lizenziert werden, sind die Ansprüche des Grundeigentums so unhintergehbar wie unvereinbar mit den Wohnansprüchen derer, die die Mieten zahlen sollen!

Lesetipp:
Gegenstandpunkt 2-14
Wohnungsnot und Mietpreisexplosion
Das  Grundeigentum und der Wohnungsmarkt
https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/grundeigentum-wohnungsmarkt

[vortrag&diskussion]

Der Krieg der USA gegen den Iran:
Amerikas Krieg für einen MAGA-Frieden im Nahen Osten

Datum: Dienstag, 03. November 2026, 19 Uhr 
Ort: Bochum, Ruhr-Universität – AStA-KulturCafé, Universitätsstr. 150
Gastreferent: Ein Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt
Veranstalter: Gruppe kritik&argumente

Der Mainstream offizieller und öffentlicher Stimmen zu Trumps „Epic Fury“-Feldzug klingt hierzulande ungefähr so:

– Dass der Kanzler von Deutschland von dem Krieg abgeraten hätte, wenn er gefragt worden wäre;

– dass die USA Erfolge nicht einfahren in dem Krieg, den sie ohne Deutschland führen und gefälligst auch alleine führen sollen;

– dass die USA planlos sind, was ein Exit aus dem Krieg sein könnte, dessen Ende Deutschland dringend will;

– dass ihr Ressourcen-verschlingender Krieg gegen den Iran zumindest zwischendurch die US-Unterstützung für den Krieg in der Ukraine fraglich gemacht hat, der für Deutschland so wichtig ist;

– dass die Auswirkungen des Krieges auf die Weltwirtschaft verheerend sind, der Deutschland auch ökonomisch bloß schadet – sehr im Unterschied zum Wirtschaftskrieg gegen Russland, der deutschen Interessen dient.

Das ist im Prinzip schon alles, was man in der deutschen Öffentlichkeit über Trumps ersten großen Krieg erfährt. Offenbar genug für alle, die sich angewöhnt haben, noch jede Gewalt auf dem Globus und überhaupt alles in der Welt durch die deutsch-patriotische Brille zu betrachten und an alles nur die Frage stellen, wie Deutschland dabei vor- und als Macht vorankommt. Es ist schlicht nichts an Auskunft für diejenigen, die an diesen Krieg zum Beispiel die folgenden Fragen haben:

– Warum hat die Weltmacht USA ihren bis dato gepflegten Umgang mit der Macht Iran aufgegeben und den Krieg beschlossen?

– Wofür führt die Weltmacht USA den Krieg, nach welcher weltpolitischen Logik definiert ihr Führer Trump welches Ergebnis als unbedingt herzustellendes Recht Amerikas?

– Wie passen dazu die neuen Sitten in Sachen Kriegsführung und Kriegsdiplomatie, die so ersichtlich davon abweichen, wie die USA den Mittleren Osten bisher mit dem Einsatz ihrer Militärmacht beglückt haben?

Wer in diesem Sinne Erklärung für das brutale Geschehen sucht, kommt bei unserer Veranstaltung auf seine Kosten.