{"id":761,"date":"2025-06-11T20:15:59","date_gmt":"2025-06-11T19:15:59","guid":{"rendered":"http:\/\/kritik-und-argumente.de\/?p=761"},"modified":"2025-06-27T07:05:15","modified_gmt":"2025-06-27T06:05:15","slug":"vortragdiskussion-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kritik-und-argumente.de\/?p=761","title":{"rendered":"[vortrag&amp;diskussion]"},"content":{"rendered":"\n<p>Zu viel? Zu wenig? Zu unkontrolliert? Zu inhuman?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Deutschlands Migration und<br>Migrationsproblem<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Datum: <\/strong>Dienstag, <strong>24. Juni 2025<\/strong>, 19 Uhr\u00a0<br><strong>Ort:<\/strong> Bochum, Ruhr-Universit\u00e4t \u2013 AStA-KulturCaf\u00e9, Universit\u00e4tsstr. 150<br><strong>Gastreferent:<\/strong> Ein Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt<br>Veranstalter: Gruppe kritik&amp;argumente<br><br>Migration war das Thema des j\u00fcngsten Wahlkampfes. Und zwar gleich in der Form einer Frage von unser aller Sicherheit, wof\u00fcr ein paar Attentate den passenden Anlass gaben. Die wurden von Politikern quer durch das demokratische Spektrum mit dem Migrationshintergrund der Attent\u00e4ter zusammengeschlossen in einer dreist-absurden Weise, die offenbar ins geistig-moralische Repertoire ihres Berufsstandes geh\u00f6rt.<br>Migration aktuell als Problem f\u00fcr \u201eunsere Sicherheit\u201c, generell als Gefahr f\u00fcr ein Ding namens \u201eunsere Kultur und Identit\u00e4t\u201c \u2013 das darf sie auf keinen Fall sein, wof\u00fcr die Politik endlich zu sorgen hat; dar\u00fcber besteht Einigkeit. Und gleichzeitig wird ebenfalls ziemlich einhellig beteuert, dass Migration, n\u00fctzliche, selbstverst\u00e4ndlich auch weiterhin sein muss: \u201ef\u00fcr unseren Standort\u201c, \u201ef\u00fcr unseren Wohlstand\u201c, irgendwie auch f\u00fcr \u201eunsere Zukunft\u201c und diese Dinge. Beteuerungen dieser Art sind eigenartig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Sie unterstellen n\u00e4mlich erstens bei denen, an die sie sich richten, den Glauben, letztlich w\u00e4re es ein gro\u00dfes Privileg, dieses Land als \u201eHeimat\u201c bewohnen zu d\u00fcrfen, die man sich eigentlich und wenigstens nicht mit Fremden zu teilen braucht. Um sie aber zweitens mit Verweisen auf den Nutzen, den sie als Deutsche von den Leistungen der Migration haben, mit der dauerhaften Anwesenheit von Fremden zu vers\u00f6hnen. Und weder beim Stolz auf ein \u201eWir\u201c, das im Grunde keine Fremden vertr\u00e4gt, noch bei der verordneten Duldung der Fremden als N\u00fctzlinge f\u00fcr \u201euns\u201c darf es die so angesprochenen Deutschen irritieren, dass \u201eihre Heimat\u201c f\u00fcr sie mehrheitlich exakt die \u00f6den Rollen vorsieht, in denen sie dann, wenn \u00fcberhaupt, auch ihren 30% Zeitgenossen \u201emit Migrationshintergrund\u201c begegnen \u2013 auf dem Arbeitsmarkt, auf dem Wohnungsmarkt, in den Wartelisten bei staatlichen \u00c4mtern und bei Kassen\u00e4rzten \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Darum k\u00fcmmern sich engagierte, volksfreundliche Politiker, die auch f\u00fcr die regelm\u00e4\u00dfig in Hass umschlagende Xenophobie ihres Volkes ein offenes Ohr haben. Die organisieren also beides: die Migration und die Lebendigkeit eines patriotischen Herr-im-Haus-Standpunkts, der mit Migration immer so schlecht zurechtkommt. F\u00fcr beides haben sie ihre Gr\u00fcnde. Die erkl\u00e4rt der Vortrag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu viel? Zu wenig? Zu unkontrolliert? Zu inhuman? Deutschlands Migration undMigrationsproblem Datum: Dienstag, 24. Juni 2025, 19 Uhr\u00a0Ort: Bochum, Ruhr-Universit\u00e4t \u2013 AStA-KulturCaf\u00e9, Universit\u00e4tsstr. 150Gastreferent: Ein Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunktVeranstalter: Gruppe kritik&amp;argumente Migration war das Thema des j\u00fcngsten Wahlkampfes. 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