{"id":517,"date":"2023-01-03T21:01:09","date_gmt":"2023-01-03T20:01:09","guid":{"rendered":"http:\/\/kritik-und-argumente.de\/?p=517"},"modified":"2023-12-11T19:08:00","modified_gmt":"2023-12-11T18:08:00","slug":"lesetipp","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/kritik-und-argumente.de\/?p=517","title":{"rendered":"[Lesetipp]"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\" style=\"font-size:17px\">Die deutsche \u00d6ffentlichkeit zur Gegenoffensive unserer Ukrainer<br>Erfolg gibt Recht \u2013 und fordert mehr davon<\/h1>\n\n\n\n<p>Was hat man eigentlich zu halten von dem <em>\u201e\u00dcberraschungsangriff, der Putins Armee kalt erwischt hat\u201c<\/em>? Von dem <em>\u201eatemberaubenden Tempo des <\/em><em>Vormarschs und des \u00fcberst\u00fcrzten russischen R\u00fcckzugs\u201c<\/em>, der <em>\u201emilit\u00e4risch hochbedeutsamen<\/em><em> Befreiung von 454 St\u00e4dten und Erbeutung Hunderter Panzer\u201c<\/em> sowie von vielen Toten auf beiden Seiten und an zwei Fronten?<\/p>\n\n\n\n<p>Offenbar sehr viel.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.gegenstandpunkt.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">[ver\u00f6ffentlicht in GegenStandpunkt 4 &#8211; 2022]<\/a><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eStrategische Meisterleistung! Denn die Ukrainer haben der als \u00fcberm\u00e4chtig geltenden russischen Armee eine der schwersten Niederlagen seit Jahrzehnten zugef\u00fcgt. Der Thinktank Rusi spricht von \u201aeiner der besten Gegenoffensiven seit dem Zweiten Weltkrieg\u2018&#8230; Es wirkt fast unglaublich, aber wie es aussieht, hat die Ukraine mit einem Schlag die vermeintlich zweitst\u00e4rkste Milit\u00e4rmacht der Welt im Nordosten gro\u00dffl\u00e4chig zur\u00fcckgedr\u00e4ngt und in die Flucht geschlagen.\u201c <\/em>(Der Spiegel, 17.9.22)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Redakteure \u2013&nbsp;l\u00e4ngst nicht nur beim Spiegel&nbsp;\u2013 sind begeistert. Und wenn man dazu aufgelegt ist, auf den Krieg einmal so zu glotzen wie bei der Sportschau, wo der gelungene Konter eines Underdogs gegen den \u00fcberm\u00e4chtigen Favoriten genossen werden kann, ohne dass einem die Freude im Hals stecken bleiben muss, dann kann man den gelungenen Gegenschlag anscheinend wirklich genie\u00dfen. Man kann sich dann auch umgekehrt an der <em>\u201eBlamage\u201c <\/em>(Der Spiegel) der russischen Armee und ihrer F\u00fchrung erfreuen: an <em>\u201eMasse statt Klasse\u201c <\/em>(ZDF), <em>\u201efatalen Taktik-Fehlern\u201c<\/em> und <em>\u201eerb\u00e4rmlichen Befehlsstrukturen\u201c <\/em>(ARD), gerne auch an <em>\u201epurer Russenverzweiflung!\u201c <\/em>(Bild). Schadenfreude gilt hier definitiv nicht als Laster. Dazu geh\u00f6rt nat\u00fcrlich die tief empfundene Gewissheit, dass hier den Guten ein empfindlicher Schlag gegen die B\u00f6sen gelungen ist: Wie sonst lie\u00dfe sich da so sicher unterscheiden zwischen Feldz\u00fcgen, die einfach nur furchtbar blutig sind, und denen, die begeistern, weil dabei die richtige Seite zum Zug gekommen ist? Keine Frage: Um diese solide moralische Grundlage des Genusses von \u00fcberlegener Zerst\u00f6rungskraft und Opferbereitschaft hat sich die deutsche \u00d6ffentlichkeit in diesem Krieg verdient gemacht. Wozu sie ihre Adressaten in diesem Fall einl\u00e4dt, ist freilich etwas anderes: die Feier der \u00fcberlegenen St\u00e4rke eines Siegers. Dessen <em>Erfolg <\/em>gibt ihm Recht; <em>der <\/em>verdient Anerkennung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist allemal ein zynischer Spa\u00df. Aber auch ein sachgerechter. Immerhin: Ein <em>anderes<\/em> waltendes Prinzip, eine <em>h\u00f6here <\/em>Quelle des Rechts als den Sieg kennt der Krieg nun einmal nicht. Und das wei\u00df auch jeder. Das wissen erst recht diejenigen, die sich von Berufs wegen um die Kriegsmoral des Volkes k\u00fcmmern: Man mag sich noch so sicher sein, die eigene Seite h\u00e4tte einen Sieg <em>verdient<\/em>, aber diese Gewissheit bleibt ein schwacher und au\u00dferdem wenig nachhaltiger Trost, sofern die Realit\u00e4t sich vom Schiedsspruch der \u201eeigentlichen\u201c, d.h. der zwar h\u00f6heren, aber eben fiktiven&nbsp;Moralinstanz nicht beeindrucken l\u00e4sst. Siege kennt eine verantwortliche \u00d6ffentlichkeit deshalb als Booster f\u00fcr die Kriegsmoral, offenbar als einen ziemlich notwendigen. Dabei ist es nicht einmal blo\u00df so, dass der reelle Triumph die moralische Gewissheit, auf der Seite der Gerechten zu stehen, vers\u00fc\u00dft und best\u00e4rkt. Der Sieg ist auch umgekehrt ein Beweis f\u00fcr die G\u00fcte und Gerechtigkeit der \u00fcberlegenen Macht: So wird definitiv \u201enicht umsonst\u201c get\u00f6tet und gestorben, sondern wirk<em>sam \u2013<\/em> also wirk<em>lich <\/em>f\u00fcr den Schutz der Freiheit und aller anderen guten Dinge, die an dem Sieg der Richtigen h\u00e4ngen sollen. Damit blamieren sich umgekehrt \u2013&nbsp;und endg\u00fcltig&nbsp;\u2013 die Unterlegenen auf dem Schlachtfeld: Russische Soldaten t\u00f6ten und sterben da zwar genauso wie die Ukrainer \u2013 aber wof\u00fcr denn eigentlich? Jedenfalls nicht f\u00fcr einen absehbaren Sieg. Dann eher <em>nur<\/em> f\u00fcr Putin, der sie zwar genauso wie Selenskyj seine Soldaten k\u00e4mpfen l\u00e4sst \u2013 aber wof\u00fcr eigentlich? Offensichtlich <em>nur <\/em>f\u00fcr jede Menge Tod und Zerst\u00f6rung. Der aussichtslose \u2013&nbsp;jedenfalls der f\u00fcr aussichtslos gehaltene&nbsp;\u2013 Krieg macht den Kriegsf\u00fchrer b\u00f6se und seine Soldaten bedauernswert; die sind keine Helden, nicht einmal im Dienste einer schlechten Sache, sondern blo\u00df noch <em>\u201eKanonenfutter\u201c <\/em>(ARD, ZDF, FAZ, SZ, Plasberg, Lanz &#8230;).<\/p>\n\n\n\n<p>Was man schlie\u00dflich von denen zu halten hat, die an die F\u00e4higkeit der Ukrainer zum Sieg <em>nicht<\/em> geglaubt haben, liegt damit auf der Hand:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eGut, dass niemand auf sie geh\u00f6rt hat! DIE KRASSEN PEINLICH-PROGNOSEN DER \u201aRUSSLAND-EXPERTEN\u2018. Zum Gl\u00fcck hat die Ukraine den Ratschlag von TV-Philosoph Richard David Precht nicht befolgt. Er sagte am 11.3.: \u201aNat\u00fcrlich hat die Ukraine ein Recht auf Selbstverteidigung, aber auch die Pflicht zur Klugheit einzusehen, wann man sich zu ergeben hat.\u2018\u201c <\/em>(Bild, 11.9.22)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Gem\u00e4\u00df demselben Prinzip, dass der Erfolg Recht gibt, hat da ein professioneller Denker den f\u00fcr zu schwach gehaltenen Ukrainern das Recht auf Sieg abgesprochen. So einer blamiert sich nun nicht nur als prognostische Nullnummer, sondern allemal auch moralisch: nicht einmal blo\u00df als Pazifist, der kein sinnloses Blut sehen kann, sondern damit als \u201eDef\u00e4tist\u201c, der nicht dem Frieden, sondern nur dem B\u00f6sen zum Durchbruch verhilft.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist gl\u00fccklicherweise nicht auf Precht, sondern auf m\u00e4chtigere Instanzen geh\u00f6rt worden. Und bei einem so stolzen Ergebnis kann nicht genug beteuert werden, dass das auch und gerade auf <em>unser <\/em>Konto geht, ohne \u00fcbrigens auf das&nbsp;Narrativ von ukrainischen Underdogs, die einen \u00fcberm\u00e4chtigen russischen Goliath erschlagen haben, verzichten zu m\u00fcssen: <em>\u201eAufkl\u00e4rung, Strategie, Waffen: So viel NATO steckt im Ukraine-Erfolg!\u201c <\/em>(Bild, 10.9.22)<\/p>\n\n\n\n<p>Was jetzt daraus f\u00fcr Deutschland folgt, ist zumindest f\u00fcr das Gros der deutschen \u00d6ffentlichkeit eindeutig:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eDie Gegenoffensive der Ukraine im S\u00fcden k\u00f6nnte den Krieg fundamental ver\u00e4ndern. Damit sie Erfolg hat, sollte Olaf Scholz endlich schwere Waffen liefern. Deutschland muss Kiew jetzt helfen, Putin in Cherson zu besiegen. Wo sonst, wenn nicht in der Ukraine, werden deutsche Waffen ben\u00f6tigt? Und wenn nicht jetzt, wann dann?\u201c <\/em>(Der Spiegel-Leitartikel, Maximilian Popp, 2.9.22)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eMit den milit\u00e4rischen Erfolgen der Ukraine w\u00e4chst auch der Druck auf Deutschland, mehr und schneller Waffen zu liefern. Das w\u00e4re auch in deutschem Interesse&#8230; Wenn Deutschland will, dass dieser Freiheitskampf erfolgreich bleibt, dann muss es jetzt schneller schweres Ger\u00e4t liefern. Und eben auch: Kampfpanzer.\u201c <\/em>(Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio, Kai K\u00fcstner, 12.9.22)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Denn nicht nur die ukrainischen Opfer, sondern auch die deutschen Beitr\u00e4ge dazu lohnen sich jetzt. Dass das aber \u00fcberhaupt nicht so eindeutig ist; dass die Aussicht auf einen eskalierenden Waffengang \u2013&nbsp;erst recht gegen einen atomar bewaffneten Gegner&nbsp;\u2013 nicht nur auf Begeisterung st\u00f6\u00dft, solange auch nur ein Funken Materialismus im geistig zu betreuenden Volk \u00fcbrig bleibt: das wissen die Profis der \u00d6ffentlichkeit am allerbesten \u2013 so gut, dass sie die erwartbaren Sorgen gleich vorwegnehmen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eMit \u201aKriegstreiberei\u2018 haben die nun aus der Ampelkoalition selbst wieder un\u00fcberh\u00f6rbar laut werdenden Waffenforderungen nichts zu tun: Verhandeln wird Russlands Pr\u00e4sident Putin erst dann und nur dann, wenn er milit\u00e4risch keine Erfolgsaussichten mehr sieht. So absurd es f\u00fcr manche Ohren klingen mag: Wer Frieden will, muss jetzt Waffen liefern!\u201c <\/em>(Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio, Kai K\u00fcstner, 12.9.22)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eDie derzeitig verfolgte Strategie ist offenkundig die richtige, Putins Mobilmachung best\u00e4tigt das. In Deutschland wird es nun darauf ankommen, Kurs zu halten, trotz der Widerst\u00e4nde, die zu erwarten sind. Je h\u00e4rter der kommende Winter wird, desto lauter werden die Rufe sein, die Ukraine Ukraine sein zu lassen, und wieder mehr an das Wohl des eigenen Volkes zu denken. Aufgabe der Regierenden wird es dann sein, schl\u00fcssig zu erkl\u00e4ren, warum das eine vom anderen in der aktuellen, giftigen Welt nicht zu trennen ist&#8230; Die dringlichste Frage des Augenblicks lautet: Wie verschwindet das Gift des Krieges wieder aus dem Kreislauf der Welt? Die Antwort ist \u00fcberraschenderweise recht einfach. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie es geht. Wo die ukrainische Armee, ausgestattet mit westlichen Waffen, die russischen Invasoren vertreibt, zieht ein prek\u00e4rer Friede ein. Der Wiederaufbau beginnt, die Ukrainerinnen und Ukrainer, offenkundig gl\u00fccklich \u00fcber die Befreiung machen sich auf, in ein normales Alltagsleben zur\u00fcckzukehren.\u201c <\/em>(Der Spiegel-Leitartikel, Ulrich Fichtner, 24.9.22)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Berufung auf die Unwidersprechlichkeit der hohen Werte, denen der Kriegsfortschritt der Ukraine dient; die Beschw\u00f6rung des nationalen Interesses, das nur mit einem Sieg der Ukrainer vorankommt, also die Kosten des Kriegs grunds\u00e4tzlich rechtfertigt \u2013 beides wird auch weiterhin zum Instrumentarium der Pflegekr\u00e4fte der nationalen Kriegsmoral geh\u00f6ren. Darauf verlassen m\u00f6gen sie sich aber auch nicht. Sie kehren zum nackten Prinzip von Krieg und Frieden zur\u00fcck, welches besagt: Frieden ist eben nicht die Abwesenheit kriegerischer Gewalt, sondern ein f\u00fcr allemal die Folge ihrer erfolgreichen Durchsetzung. Ein Frieden ohne Sieg ist also keiner \u2013 und Frieden soll es schon sein, oder? Man sieht doch: Wo gesiegt wurde, wird wieder halbwegs friedlich gelebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es auch Bedenken, n\u00e4mlich sehr kongeniale:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eH\u00f6rt auf, \u00fcber Waffen zu streiten! Der deutsche Streit \u00fcber Waffenlieferungen ist&nbsp;erm\u00fcdend, irref\u00fchrend, verengt den Blick. Denn es wird beides gebraucht: Waffen und mehr diplomatische Anstrengung&#8230; Wer die Debatte verfolgt, k\u00f6nnte in den letzten Tagen den Eindruck bekommen haben, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland l\u00e4ngst gewonnen h\u00e4tte, w\u00fcrde nicht die st\u00f6rrische, z\u00f6gerliche Bundesregierung die Unterst\u00fctzung des gepeinigten Landes verweigern. So ein Quatsch! &#8230; So richtig begr\u00fcnden k\u00f6nnen die Bef\u00fcrworter ihre These, dass mehr Waffen automatisch zu schnellerem Frieden f\u00fchren, nicht&#8230; Nach allem, was man \u00fcber Putin wei\u00df, ist es schwer vorzustellen, dass er seine Niederlage eingesteht und kapituliert&#8230; Je l\u00e4nger der Krieg l\u00e4uft, desto mehr Menschen sterben, auf beiden Seiten. Die Todeszahlen: rund 5000 ukrainische Zivilisten, 9000 ukrainische Soldaten&#8230; Auf der russischen Seite sollen \u00fcber 45\u2009000 Soldaten ums Leben gekommen sein. Was f\u00fcr eine Verschwendung von Leben! Es muss doch alles getan werden, damit man sich nicht an den Krieg gew\u00f6hnt, damit er beendet wird. Und dieses \u201aalles\u2018 k\u00f6nnen doch nicht nur Panzer sein.\u201c <\/em>(Der Spiegel, Sabine Rennefanz, 15.9.22)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Bei ihrem Blick auf die Tatsachen vor Ort entdeckt die Frau im Unterschied zur Mehrheitsmeinung keinen Anlass zur Siegesgewissheit, erst recht nicht bei den Deutschen. Und darum lehnt sie auch die vorweggenommene Siegesmoral als unpassende moralische Selbstgerechtigkeit ab, die \u00fcber die Opfer hinweggeht, die der Krieg immer weiter kostet, ohne dass ein Sieg \u00fcber Russland absehbar ist. Das ist zeitgem\u00e4\u00dfer Humanismus: Die Sorge, der grauenvolle Krieg k\u00f6nnte zur gewohnten Realit\u00e4t geraten, verlangt einen ganzheitlichen Ansatzf\u00fcr ein erfolgreiches Ende. Sonst verliert man wom\u00f6glich auch den Glauben an die friedensstiftende Kraft schwerer Waffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutsche \u00d6ffentlichkeit zur Gegenoffensive unserer UkrainerErfolg gibt Recht \u2013 und fordert mehr davon Was hat man eigentlich zu halten von dem \u201e\u00dcberraschungsangriff, der Putins Armee kalt erwischt hat\u201c? 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