{"id":410,"date":"2019-12-10T21:32:43","date_gmt":"2019-12-10T20:32:43","guid":{"rendered":"http:\/\/kritik-und-argumente.de\/?p=410"},"modified":"2020-01-31T15:54:30","modified_gmt":"2020-01-31T14:54:30","slug":"vortragdiskussion-5","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/kritik-und-argumente.de\/?p=410","title":{"rendered":"[vortrag&#038;diskussion]"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kritik-und-argumente.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/ka_veranstaltung-1-1024x535.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-412\" width=\"635\" height=\"331\" srcset=\"http:\/\/kritik-und-argumente.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/ka_veranstaltung-1-1024x535.png 1024w, http:\/\/kritik-und-argumente.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/ka_veranstaltung-1-300x157.png 300w, http:\/\/kritik-und-argumente.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/ka_veranstaltung-1-768x402.png 768w, http:\/\/kritik-und-argumente.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/ka_veranstaltung-1-1536x803.png 1536w, http:\/\/kritik-und-argumente.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/ka_veranstaltung-1-624x326.png 624w, http:\/\/kritik-und-argumente.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/ka_veranstaltung-1.png 1643w\" sizes=\"auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch nach der l\u00e4ngst erreichten rechtlichen Gleichstellung\nmit dem Mann, auch nachdem Frauen heute die Mehrheit der Abiturienten und dabei\ndie mit den besseren Noten, in vielen Studieng\u00e4ngen die Mehrheit der Studenten\nstellen, nachdem sie manche vordem als M\u00e4nnerdom\u00e4nen bekannte Berufsfelder\nerobert haben, gibt es noch immer genug Diskriminierung und sexuelle\nUnterdr\u00fcckung des weiblichen Geschlechts.<\/p>\n\n\n\n<p>Frauen f\u00fchren den Kampf dagegen, indem sie der M\u00e4nnerwelt den\nVorwurf machen, nach wie vor den f\u00e4lligen Respekt f\u00fcr die Selbstbestimmung und\neine selbstbewusste Rolle der Frau zu verweigern, in einem alten Denken und\ngestrigen Rollenbildern der Geschlechter zu verharren. Mit der Forderung nach\nRespekt rennen die Protagonisten der Geschlechtergerechtigkeit \u00fcberall \u2013 in\nPolitik, \u00d6ffentlichkeit und schon gleich im akademischen Bereich \u2013 offene T\u00fcren\nein.<\/p>\n\n\n\n<p>Sieht man von ganz konservativen Kreisen, die vom traditionellen Familienbild nicht lassen wollen, und von den Kultfiguren des Gangsta-Rap ab, gibt es keine Stimme, die vor den Frauen als vollwertigen, beruflich und \u00fcberhaupt selbstbestimmten Mitgliedern der Gesellschaft nicht den Hut ziehen w\u00fcrde. \u00dcberall gibt es Gleichstellungsbeauftragte, Frauenf\u00f6rderung und Frauenlehrst\u00fchle; an Unis und im linken Milieu ist das \u201eGendern\u201c verbreitet: Durch die Modifikation von W\u00f6rtern und Grammatik besteht man darauf, dass in jedem Satz, in dem von menschlichen Subjekten die Rede ist, der Frau noch einmal eigens gedacht und ihr die Ehre erwiesen wird. Woran liegt es dann, dass der allgemein bekr\u00e4ftigte gute Wille nicht viel \u00e4ndert an den sozialen Benachteiligungen, Beleidigungen, An- und \u00dcbergriffen, die Frauen erfahren? Woran liegt es, dass die offizielle Moral sich von der praktisch gelebten so trennt? Anders gefragt: Haben die gesellschaftlichen Positionen und Rollen, auf die die Frauen festgelegt sind, nicht doch handfestere Gr\u00fcnde als frauenfeindliche Vorurteile der M\u00e4nner, Gr\u00fcnde, denen man mit dem Einfordern und Abliefern von Respektbezeugungen \u00fcberhaupt nicht beikommt?<\/p>\n\n\n\n<p>28. Januar 2020, 19:30 h<br>Bochum, AStA-Kulturcaf\u00e9, Ruhruniversit\u00e4t, Universit\u00e4tsstr.150<br>Veranstalter: Kritik &amp; Argumente<br>Eingeladen: Referentinnen des GegenStandpunkt-Verlags<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch nach der l\u00e4ngst erreichten rechtlichen Gleichstellung mit dem Mann, auch nachdem Frauen heute die Mehrheit der Abiturienten und dabei die mit den besseren Noten, in vielen Studieng\u00e4ngen die Mehrheit der Studenten stellen, nachdem sie manche vordem als M\u00e4nnerdom\u00e4nen bekannte Berufsfelder erobert haben, gibt es noch immer genug Diskriminierung und sexuelle Unterdr\u00fcckung des weiblichen Geschlechts. 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